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Wildnistrekking
Wer gut auf den Komfort von Schutzhütten und organisierten Feuerstellen verzichten kann, dem bieten sich zahlreiche Möglichkeiten von
Trekkingtouren in Lapplands ursprünglicher Wildnis. Rentierpfade erleichtern das Wandern im unwegsamen Gelände, und zahlreiche Gewässer laden dazu ein, die Speisekarte mit frischem Fisch zu bereichern
(Angellizenz erwerben!). Da sich die Landschaft allerdings sehr ähnelt, und eine genaue Standortbestimmung auch mit Hilfe guter Karten und Kenntnissen im Umgang mit dem Kompass sehr schwierig sein
können, empfiehlt sich die Mitnahme eines GPS-Gerätes. Zur Standardausrüstung gehören weiterhin ein Zelt, wetterfeste Kleidung und Brenner samt Kochgeschirr. In Lappland ist der Sommer kurz, und zur
warmen Jahreszeit haben auch die Mücken Hochkonjunktur. Wer nicht ständig von hunderten dieser Tiere umkreist werden möchte, wählt den frühen Juni oder den September als Wanderzeit. Hier sind die Nächte
(noch oder schon) empfindlich kalt, so dass ein warmer Schlafsack wichtig ist. Gamaschen oder Gummistiefel helfen bei der Überbrückung von Sumpfgebieten oder kleinen Flüssen.
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