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Sevettijarvi

Wildnistrekking

Wer gut auf den Komfort von Schutzhütten und organisierten Feuerstellen verzichten kann, dem bieten sich zahlreiche Möglichkeiten von Trekkingtouren in Lapplands ursprünglicher Wildnis. Rentierpfade erleichtern das Wandern im unwegsamen Gelände, und zahlreiche Gewässer laden dazu ein, die Speisekarte mit frischem Fisch zu bereichern (Angellizenz erwerben!). Da sich die Landschaft allerdings sehr ähnelt, und eine genaue Standortbestimmung auch mit Hilfe guter Karten und Kenntnissen im Umgang mit dem Kompass sehr schwierig sein können, empfiehlt sich die Mitnahme eines GPS-Gerätes. Zur Standardausrüstung gehören weiterhin ein Zelt, wetterfeste Kleidung und Brenner samt Kochgeschirr. In Lappland ist der Sommer kurz, und zur warmen Jahreszeit haben auch die Mücken Hochkonjunktur. Wer nicht ständig von hunderten dieser Tiere umkreist werden möchte, wählt den frühen Juni oder den September als Wanderzeit. Hier sind die Nächte (noch oder schon) empfindlich kalt, so dass ein warmer Schlafsack wichtig ist. Gamaschen oder Gummistiefel helfen bei der Überbrückung von Sumpfgebieten oder kleinen Flüssen.

Die folgenden Bilder stammen von einer mehrtägigen Wanderung zwischen den Ortschaften Sevettijärvi und Näätämö, nordöstlich des Inarijärvi. Diese Gegend in der unmittelbaren Nachbarschaft zu Norwegen ist reich an Seen und Flüssen. Die Baumhöhe der Mischwälder ist bereits deutlich geringer als in den südlicher gelegenen Teilen Skandinaviens. Die Bodenbeschaffenheit ist fest, ausgedehnte Sumpfgebiete finden sich in diesem Bereich nicht. Wurzeln und Findlinge machen das Vorwärtskommen zum Teil sehr mühsam.

Orientierungsschwierigkeiten vorprogrammiert

Abendliche Lagerfeuer...

Gummistiefel sind hilfreich

...mit frischem Fisch