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Irland

Die grüne Insel hat dem Besucher viel zu bieten. Eine schöne Natur, kleine, malerische Dörfer, gute Infrastruktur und viele Wanderwege. Auf Touristen sind die Iren gut eingestellt.

Zahlreiche private Unterkünfte (B&B) locken den finanzkräftigen Individualreisenden. Wer jedoch ein begrenztes Budget hat und sein Heim auf dem Rücken trägt, kann durchaus in unangenehme Situationen kommen. Nicht überall ist Camping gern gesehen geschweige denn erlaubt, und Zeltplätze befinden sich oft weit außerhalb der Ortschaften. Die zahlreichen mit den für Irland typischen Bruchsteinmauern voneinander abgegrenzten Weiden sind größtenteils von Rindern oder Schafen bewohnt. Im Zweifelsfall sollte der nächstgelegene Landwirt um Erlaubnis gefragt werden, das Zelt auf Privatbesitz aufstellen zu dürfen. Unlösbare Probleme gibt es nicht!

Die Wanderwege sind über das ganze Land verteilt. Die populärste Gegend ist jedoch die Westküste mit ihren wild anmutenden steilen Klippen. Ob es einen in die Einsamkeit zieht, oder doch eher in besiedelte Gebiete – Irland hat jedem etwas zu bieten. Die meisten Wanderwege führen jedoch auf weiten Strecken über Asphalt, was den Genuss etwas schmälern kann. Wer dies nicht mag, sollte bei der Planung entsprechend achtsam sein. Insgesamt ist Irland für Neuentdecker des Outdoorurlaubes sehr geeignet. Die meisten Strecken sind gut zu bewältigen, und die Zivilisation ist immer in der Nähe.

 

Wanderwege führen auch über Privatgrund - das Jedermannsrecht macht es möglich