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Traumhaft erscheint der nur gut 22,5 km2 Abel Tasman National Park ganz im Norden der Südinsel. An kaum einer anderen Stelle auf Neuseeland finden sich neben großen
Wattflächen und zerklüftete Felsküsten so herrliche Strände in solch großer Zahl. Und im Gegensatz zu vielen anderen Küstenlinien ist hier sogar Baden gefahrlos möglich. Der subtropische Regenwald mit
ohrenbetäubenden Grillenkonzerten sorgt endgültig für Urlaubsstimmung. Zahlreiche Vögel bevölkern diese Gegend. Dass diese Landschaft dem Paradies recht nahe kommen muss, wissen wohl auch Heerscharen von
Besuchern, die in den Sommermonaten diesen Ort besuchen.
Wandertechnisch bietet der Abel Tasman National Park 2 reizvolle Wanderungen. Neben dem unten beschriebenen Coast Track existiert ein
weiterer Weg, der durch die angrenzenden Berge führt. Er bietet schöne Ausblicke und ist deutlich geringer frequentiert. Nachteil ist allerdings, dass er nicht in Strandnähe führt. Der Inland Track
kann demjenigen, der zurück nach Marahau möchte, als lohnender Rückweg dienen.
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Abel Tasman Coast Track
Um es vorweg zu nehmen: der Abel Tasman Coast Track ist der meist begangene Wanderweg Neuseelands und lässt zu keiner Zeit das Gefühl
von Einsamkeit und Ungestörtheit aufkommen. Neben Rucksackwanderern „belaufen“ viele Tageswanderer mit leichtem oder gar keinem Gepäck einzelne Abschnitte, um dann per Boot zurück zum Ausgangspunkt
gebracht zu werden. Das soll es auch schon an schlechten Nachrichten gewesen sein, denn wer sich damit arrangieren kann,
wird bestimmt viel Freude an der Schönheit des Nationalparks haben. Startpunkt für den Coast Track ist Marahau. Diese kleine Ortschaft ist über eine kleine, vom State Highway 60 abzweigende Straße zu erreichen. Motueka ist die nächst größere Stadt und bietet alle notwendigen Versorgungseinrichtungen.
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Kurzübersicht:
Typ: Streckenwanderung (3-4 Tage)
Schwierigkeitsgrad: leicht
Frequentierung: sehr hoch
Markierung: gut
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Neben ausgedehnten subtropischen Regenwäldern führt der Track entlang der wunderschönen Sandstrände der Tasman Bay. Wer mag, kann
Badepausen einlegen oder die Ausblicke von den regelmäßig zu erklimmenden Anhöhen genießen. Während einer Schönwetterperiode sollte man sich ruhig Zeit nehmen. Die Hütten sind in 3-4 Stunden-Abständen
platziert, was genügend Zeit für andere Aktivitäten lässt. Unabhängiger und störungsfreier gestaltet sich die Übernachtung im Zelt. Die Campingplätze an den Hütten sind ausnahmslos großzügig angelegt und
lassen genügend Freiraum. So ist es durchaus möglich, sich dem Andrang etwas zu entziehen. Interessant ist auch das muntere Tierleben dieser Küstenregion. Zahlreiche Wasservögel sind hier beheimatet, und
auch im Wasser sind kleine und Kleinstlebewesen gut zu beobachten. Ohrenbetäubend ist das Konzert der Grillen, die nahezu überall anzutreffen sind und den Urwaldflair nur noch verstärken. Wer sich nicht
auf den großen Andrang einlassen, aber dennoch die Schönheit der Tasman Bay kennen lernen möchte, der kann sich in Marahau einer geführten Kajakgruppe anschließen.
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Karten: Parkmap Abel Tasman 273-07 (1:50.000) oder DOC-Faltblatt mit Skizze des Tracks (ausreichend), erhältlich im
DOC Visitor Center Marahau
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Traumhafte Aussichten bieten sich von Anhöhen
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