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Whanganui National Park

Kanutour auf dem Whanganui River

Der Whanganui National Park liegt im mittleren Westen der Nordinsel und bietet neben dem sehr ursprünglichen Matemateaonga Track auch eine Kanuwanderung auf dem Whanganui River. Beispielsweise kann eine 3-tägige Tour von Whakahoro nach Pipiriki gebucht werden. Auf etwa 88 km entlang schöner subtropischer Wälder mit beeindruckenden Silberfarnbeständen müssen auch zahlreiche Stromschnellen bewältigt werden. Dem unerfahrenen Kanuten wird vermutlich ein feuchtes Vergnügen beschert sein. Das Beherrschen der Grundsteuerschläge ist von Vorteil! Doch

wirklich gefährliche Passagen gibt es eher nicht. Dennoch gilt auch hier das Prinzip der Vorsicht: schwere Regenfälle können den Wasserstand des Flusses beeinflussen und für steigende Pegel sorgen, und versteckte Steine („Sleeper“) sind bei niedrigem Wasserstand eine ständige Gefahr. Abwechslung, Spaß und Nervenkitzel sind also garantiert. Übernachtungen sind in Hütten möglich. Wer etwas unabhängiger agieren und die angenehmen Campingplätze des DOC nutzen möchte, sollte Zelt und Kocher mit sich führen. Wasserdichte Packsäcke sind ebenfalls von Vorteil. Besonderheiten sind ein Maorizeltplatz (zus. kostenpflichtig) mit ritueller Begrüßung und die „Bridge To Nowhere“, ein Relikt aus Zeiten der erfolglosen Siedlungsversuche nach dem 2. Weltkrieg.

Buchungsmöglichkeiten gibt es beispielsweise in dem Ort National Park. Die Outdooranbieter sorgen neben der Bereitstellung des erforderlichen Equipments auch für Shuttleservices. Da diese Kanuwanderung dem Great Walk System zugeordnet ist, werden leider zusätzliche Gebühren fällig.

 

Karte: Parkmap Whanganui 273-06 (1:160.000)

  Kurzübersicht:

  Typ: Kanuwanderung (3 Tage)

  Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

  Frequentierung: hoch

  Markierung: entfällt

Die “Bridge To Nowhere”

Unfreiwillige Ausstiege gehören dazu

Der Wasserweg führt teilweise durch Canyons