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Was verbinde ich mit Neuseeland? Als erstes fällt mir das Stichwort „Vielschichtigkeit“ ein. Viele unterschiedliche Landschaftsbilder
werden auf einem vergleichsweise kleinen Raum vereint. Ob alpine Regionen, subtropische Regenwälder, Steppenlandschaften oder Vulkangebiete, schöne Sandstrände oder raue Küstenlandschaften – Neuseeland
bietet (fast) alles. Und das auf einem vergleichsweise
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kleinen Raum, verteilt auf zwei etwa gleich große Inseln. Die westliche Kultur als gewohnte Rahmenbedingung lässt das Einleben nicht schwer fallen.
Nicht zu übersehen ist allerdings die Prägung durch die Nähe des asiatischen Raumes, was Neuseeland ein ganz besonderes Flair verleiht.
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Zum Wandern: oft wird Neuseeland als eines der Mutterländer des Trekkings angesehen. In der Tat ist das Outdoorleben auch in der
Bevölkerung weit verbreitet. Das heißt aber nicht, dass die kommerzielle Nutzung des Tourismus Nebensache sei! Die bekannten Nationalparks sind gut erschlossen, und die dort platzierten populärsten
Wanderstrecken werden als „Great Walks“ deklariert. Sie gleichen Highways mit modernen Schutzhütten, welche bis zu 90 Menschen fassen – Tendenz steigend. Gas- oder Benzinkocher braucht man hier nicht
mehr. Dies schmälert allerdings nicht die Schönheit der Natur. Und als Trost sei gesagt, dass auch in den populären Nationalparks weniger frequentierte Wanderungen möglich sind. Und wer sich gern in der
Einöde verkriechen möchte: kein Problem! Sowohl auf der Nord- als auch auf der Südinsel gibt es genügend Parks, in die sich vergleichsweise wenig Menschen verirren. Und auch hier ist spürbar: Neuseeland
verfügt über ein ausgezeichnetes Hüttensystem! Unterkünfte, deren Standard von sehr einfach bis sehr gut reicht, bieten in regelmäßigen Abständen Schutz.
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Auf die Mitnahme eines Zeltes kann somit oft verzichtet werden. Der Rücken dankt es! Allerdings ist die Benutzung kostenpflichtig. Gegen eine
geringe (standardabhängige) Gebühr dürfen (sofern vorhanden) Gaskocher und die üblichen „Matratzenbänke“ genutzt werden. Sie können sich alternativ einen Jahrespass zulegen, der die Kosten erheblich senkt und das
Preis-/Leistungsverhältnis deutlich zu eigenen Gunsten verändert. Dieser erlaubt die freie Nutzung aller Hütten, ausgenommen derer, die sich an den „Great Walks“ befinden.
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Wer länger unterwegs ist, kann sich ein Auto kaufen. In den Metropolen Auckland und Christchurch ist das Angebot groß, man muss nur in
den Backpacker-Hostels am schwarzen Brett schauen oder auf Verkäufe direkt an der Straße achten. Natürlich gibt es auch lokale Autohändler, doch deren Fahrzeuge sind nicht besser, dafür aber teurer. Die
Preise sind recht günstig, bürokratische Hindernisse gibt es nicht. Ein Auto verleiht Unabhängigkeit, wobei das Busystem nicht schlecht ausgebaut ist! Ab einem Zeitraum von 2 Monaten rentiert sich ein
Auto allemal - selbst wenn es anschließend (zum Ende der Touristensaison hin) nur mit deutlichem Minus verkauft werden kann. Übernachtungen sind auf Campingplätzen oder unauffällig in der Natur möglich.
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Allerdings sollten deutsche Maßstäbe nicht angelegt werden. Die Qualität zahlreicher Gefährte ist gewöhnungsbedüftig - doch sie sollen ja auch nur
durchschnittlich 15.000 km halten...
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